Praxis für Logopädie & Lerntherapie

 
 

 TIERGESTÜTZTE THERAPIE


"Wenn du mit einem HUND zusammenlebst,

trittst du niemals auf der STELLE -

denn mit seiner LEBENSFREUDE inspiriert er dich

immer wieder zu neuen WEGEN."

(Kandice)  


HUNDGESTÜTZTE LOGOPÄDIE

Das Tiere eine heilende Wirkung haben, kennen viele durch den Einsatz von Pferden und Delfinen. Allerdings machen sich diese positive Wirkung immer häufiger Physio- und Ergotherapeuten, Ärzte und Logopäden durch einen sogenannten Therapiebe-gleithund zu Nutze. In der Logopädie können sich viele die Arbeit eines Hundes nicht vorstellen.

Bei der hundgestützten Logopädie handelt es sich um einen geplanten und zielorientierten Einsatz von Hunden. Dabei werden Methoden angewandt, bei  denen die Patienten mit  dem Hund  interagieren und kommunizieren.  Die Hundgestützte Therapie "stellt  also  eine  besondere  Form  einer  kontrollierten  menschlichen  Beziehung dar,  in  welcher  der  Therapeut  mittels  eines  Tieres  die  jeweils  spezifischen  Bedingungen bereitstellt...".

(F.I.T.T. - Forschungsbericht 4/2013 - Wirkmechanismen Tiergestützte Therapie)



WIE KANN EIN HUND IN DER LOGOPÄDIE HELFEN?

Natürlich kann ein Therapiebegleithund kein /sch/ oder /k/ vorsprechen oder einem Kind das Stottern abgewöhnen. Auch Wortfindungsstörungen, Dsygrammatismus oder Stimmstörungen kann der Vierbeiner nicht behandeln. Der Hund übernimmt helfende Funktion und ist ein Therapeutikum, dessen emotionale, psychische, beruhigende sowie motivierende und aktivierende Wirkung der Therapeut unterstützend zu seinen klassischen Therapieverfahren einsetzt.


                        



GRÜNDE FÜR DEN EINSATZ DES THERAPIEBEGLEITHUNDES

            

  • Wertfreiheit des Hundes
  • Hund verleiht dem Tun und  Handeln Sinn und es kommt zu einem Ergebnis
  • Brückenfunktion des Hundes
  • schnellerer Abbau von Barrieren und Hemmungen durch Interaktion mit dem Hund
  • Hund als Motivator, da hoher Aufforderungscharakter
  • Vorbildfunktion kann projektiert werden
  • direkte Rückmeldung vom Hund
  • Aufhebung von sozialer Isolation
  • Förderung von Lebensqualität und Wohlbefinden
  • Erfahrung von Selbstverwirklichung

Bitte beachten Sie, dass bei all diesen positiven Effekten des Therapiebegleithundes, der Hund einen fachgerecht ausgebildeten Therapeuten nicht ersetzten kann!



QUALITÄTSSTANDARDS

Wir besitzen die Erlaubnis des Veterinäramtes nach §11 des Tierschutzgesetzes.

Des Weiteren handelt es sich bei unseren Hunden um speziell für die therapeutisch-pädagogische Arbeit ausgebildetet Therapie- & Pädagogikbegleithunde. Diese nehmen an regelmäßigen tierärzlichen Gesundheitscheck sowie an Wesensprüfungen teil.

Zudem findet einmal jährlich eine Supervision in der Praxis statt. Dadurch können wir eine qualitativ hochwertige tiergestützte Arbeit garantieren. Durchgeführt wird diese Supervision von Jennifer Tschipang von TIC aus Leipzig.

Die Teilnahme an Fortbildung im tiergestützten Bereich sowie der interdisziplinäre Austausch sind für uns selbstverständlich.


 

FÜR WEN EIGNET SICH DIESE METHODE?

Der Einsatz der Therapiebegleithunde innerhalb der Logopädie ist ein Zusatzangebot der Praxis und erfolgt ausschließlich bei einer vorliegenden medizinischen Indikation kostenfrei.



FÜR WEN EIGNET SICH DIESE METHODE NICHT?

Für Patienten mit einer Hundehaarallergie, mit einer zu großen Angst vor Hunden sowie für Menschen, welche mit Hunden nicht artgerecht umgehen können, eignet sich diese Therapieform nicht.